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Auf Vermittlung des Recker FDP-Ortsverbandes besuchten am letzten Freitag (04.09.2009) der Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der Bundes-FDP, Daniel Bahr, sowie der heimische FDP-Bundestagskandidat Hubert Klodt das Pflegeheim St. Benedikt in Recke.
In dem räumlich großzügig ausgestatteten Haus in kirchlicher Trägerschaft wohnen zur Zeit 92 Bewohner unterschiedlicher Pflegestufen. Die Heimleiterin, Frau Annegret Wissing, informierte über das Pflegekonzept und zahlreiche Aktivitäten zur Gewährleistung einer hohen Lebensqualität der Bewohner. Dem Haus gehören allein über 100 ehrenamtliche Helfer an. Es ist gut ausgelastet und genießt innerhalb der Recker Bevölkerung große Akzeptanz. Eine pauschale Bevorzugung der ambulanten vor der stationären Pflege, so die Leiterin, werde den tatsächlichen Problemlagen oft nicht gerecht. Im Einzelfall müsse genau hingeschaut werden, welche Versorgung tatsächlich die beste ist.
Volles Verständnis hatten die Besucher für Kritik an bürokratischer Gängelung. Daniel Bahr: „Ein Drittel der Arbeit einer Pflegekraft geht inzwischen zulasten von Dokumentations- und verwaltenden Tätigkeiten, die immer mehr zum Selbstzweck werden. Ich kann auch gut die Kritik vieler Pflegekräfte verstehen, die sich darüber ärgern, wenn in der Presse über schlechte Pflege gesprochen wird und der Eindruck erweckt wird, als ob es viele kriminelle Pflegeheime gebe. Das demotiviert, dabei ist die Leistung der meisten, die in der Pflege arbeiten, viel viel besser. Das habe ihm der Besuch in Recke wieder deutlich gezeigt.“
Michael Stroot, der FDP-Ortsvorsitzende war angetan von der Wirtschaftskompetenz des Non-Profit-Unternehmens. Ohne kluge Haushaltsführung könne man die menschlich wichtigen Ziele schließlich nicht realisieren. Deshalb, so Daniel Bahr, sei es auch wichtig auf Bundesebene dafür zu sorgen, dass mehr finanzielle Vorsorge für die Zukunft betrieben werde. Innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte werde sich die Anzahl der Pflegebedürftigen nämlich verdreifachen.
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