Michael Stroot

Vorsitzender FDP Recke

Selbständiger Kaufmann und Fleischermeister

Ratsherr und beratendes Mitglied im Hauptausschuss

„Es gibt immer mehr als einen Weg zum Ziel. Verwaltung und Rat alleine werden die Zukunftsprobleme - allen voran das Problem des demographischen Wandels - nicht lösen können. Wir müssen stets versuchen, die Erfahrungen und Ideen vieler Bürger einzubringen.“

 

Kontakt: Mistroot(at)recker-puten.de

Thomas Hermann

Stellv. Vors. FDP Recke

Dipl.-Psychologe, Psycho-therapeut, Freiberufler

Beratendes Mitglied im

Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Sport

„Nur weil eine immer noch große Anzahl von Menschen Verantwortung für sich und andere übernimmt, funktioniert unsere Gesellschaft. Die Verantwortungs-bereitschaft jedes Einzelnen gilt es zu fördern. Sie darf nicht durch Gängelung und Bürokratie kaputt gemacht werden.“

Kontakt: Hermann(at)fdp-recke.de



Ortsparteitag 2020

Aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 18. März 2020

Noch kurz bevor die strikten Versammlungs-beschränkungen als Folge der Corona-Krise in Kraft gesetzt wurden, hat die Recker FDP ihren Ortsparteitag abgehalten und gleichzeitig ihre Wahlversammlung für die nächste Kommunalwahl veranstaltet. Dabei wählten die Teilnehmer Thomas Hermann auf Listenplatz eins und Michael Stroot auf Platz zwei, teilen die Liberalen mit.

Alle 13 Wahlkreise konnten besetzt werden, heißt es seitens der Liberalen weiter, aber: „Das langjährige Vorstandsmitglied René Kötting musste auf seinen Wahlkreis in Espel verzichten, da er zurzeit in Wien beschäftigt ist und von seinem Arbeitgeber bereits Anfang März ein längerfristiges Quasi-Reiseverbot erhielt.“

Der auf Platz drei der Reserveliste gewählte Niklas Brügge, der für die FDP auch im Ausschuss für Umwelt, Ernährung, Landwirtschaft, Klima und Naturschutz des Kreis Steinfurt aktiv ist, habe sich krank melden müssen, sei aber inzwischen wieder gesund – und nicht vom Coronavirus betroffen, wie die Partei mitteilt.

Die Maxime der Freidemokraten für die Kommunalwahl im September lautet vor allem: „Weiterhin dafür sorgen, dass keine Gruppierung im Rat die absolute Mehrheit erhält.“ Es habe Recke in den vergangenen Jahren ungemein genützt, dass alle Parteien darauf angewiesen gewesen seien, Mehrheiten für ihre Positionen zu gewinnen.

 Wenn dann die meisten Ratsbeschlüsse sogar einstimmig getroffen würden, habe das auch mit der Notwendigkeit zur Einigung zu tun, betonte Thomas Hermann.

Weiterhin will die FDP weiterhin „die Finanzen im Blick haben“. Die Infrastruktur gerade jetzt in Ordnung zu bringen sei „ganz und gar richtig“, aber es dürfe auf keinen Fall außer acht gelassen werden, dass kommende Zeiten „auch angesichts der Corona-Krise wieder einen spitzen Bleistift erfordern“, sagte der Vorsitzende Michael Stroot. Deshalb sei auch der hoffentlich noch dieses Jahr einsetzende Start der digitalen Bürgerkommunikation so wichtig. Da könne die Mängelmelder-App „Meldoo“ nur ein ganz kleiner Anfang sein.

 

Zum stets aktuellen Thema Baugebiete müsse man noch mehr Aufklärungsarbeit leisten. Es liege nämlich keineswegs nur im Ermessen der Gemeinde, wo und wie groß neue Baugebiete gewonnen werden können, zudem habe jede Gemeinde nur eine begrenzte Menge an Potenzialflächen. Deshalb sei die Liberalisierung bestehender Bebauungspläne so wichtig. Gut gelungen sei die bisherige Planung für das neue Baugebiet in Steinbeck westlich der Dorfstraße.

Vorfahrt haben müssten alle Maßnahmen zum Wohle von Kindern, fordert die FDP: Da müsse man im Sinne der Chancengerechtigkeit „großzügig kalkulieren.

 



 Kontakt:   info@fdp-recke.de


Freiheit ist undenkbar ohne die Verantwortung für sich selbst und gegenüber der Mitwelt, Umwelt und Nachwelt. Verantwortungsloser Gebrauch der Freiheit ist Egoismus auf Kosten Dritter. Er zerstört die Grundlagen unseres Zusammenlebens und damit die Fundamente der Freiheit selbst. Liberale Politik ist ihrem Wesen nach aber die Bewahrung und Mehrung der Freiheit. Sie ist daher untrennbar mit dem Prinzip der Verantwortung verbunden.

Aus den Karlsruher Freiheitsthesen der Freien Demokraten 2012


Kommunalpolitische Ziele für die nächste Zeit

 

Die Ibbenbürener Volkszeitung bat uns Mitte des Jahres, unsere kommunalpolitischen Ziele im laufenden Jahr darzustellen und schrieb daraufhin in der Ausgabe vom 27. Juni 2019 unter der Überschrift "Gewerbe an die richtige Stelle":

 

RECKE. Die beiden FDP-Vertreter Michael Stroot (Ratsmitglied) und Thomas Hermann (sachkundiger Bürger) beginnen die Auflistung ihrer politischen Ziele mit einer positiven Bestandsaufnahme:

„Wir sind aktuell mit der Entwicklung unserer Gemeinde ein gutes Stück vorangekommen. In den Gremien finden wir tragfähige Kompromisse, konzentrieren uns auf das Mögliche und räumen neuen Ideen Chancen ein. Es hat sich bewährt, dass keine Gruppierung im Rat das alleinige Sagen hat, sondern Argument und Zusammenarbeit entscheiden.“

Zudem habe die Beteiligung von Bürgern und Vereinen in Arbeitskreisen „eine überaus taugliche Arbeitsweise hervorgebracht“. Das will die Freie Demokratische Partei Recke fördern und ausbauen.

Wohnungsbau: Neue Baugebiete befürwortet die FDP, um besonders jungen Familien den Eigenheimbau oder -erwerb zu ermöglichen. „Dazu werden wir uns weiterhin für die verträgliche Änderung alter Bebauungspläne einsetzen“, betont die Partei. Es müsse auch mehr kleinere Wohnungen geben, denn die Zahl von Singles und Kleinfamilien steige. Auf dem DMK-Gelände sollten daher – neben der Ansiedlung eines Versorgungsmarktes – Bauflächen für einen Wohnungsmix ausgewiesen werden.

Gewerbeflächen: „Wir beteiligen uns an der gemeinschaftlichen Aufgabe aller Bergbaugemeinden, den Kohleausstieg zu meistern. Wir nutzen dazu unser Netzwerk freidemokratischer Freunde innerhalb der Nachbargemeinden“, stellen Michael Stroot und Thomas Hermann fest. Die von der Landesregierung zusätzlich zugesprochenen Gewerbegebiete müsse man „gemeinschaftlich an den richtigen Stellen platzieren“. Bei den gemeindeeigenen Flächen befürwortet die FDP „eine Verlagerung eines Teils der bestehenden Gewerbegebiete und die Vergrößerung der Gesamtfläche“. Bei den Beratschlagungen mit Vertretern des Landtages und der Bezirksregierung gemeinsam mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller sei deutlich geworden, „dass unsere parteiübergreifenden Zielsetzungen das Bohren dicker Bretter erfordert, wozu wir weiterhin bereit sind“.

 

Gemeindeentwicklung: Aus dem Entwicklungskonzept IKEK sei eine von der FDP mitgetragene Prioritätenliste hervorgegangen: „Wir werden uns für die mittel- bis langfristige Realisierung einsetzen, aber stets auf das Mögliche achten.“ Aktuell sieht die FDP – wenn die beantragten Fördermittel bewilligt werden – gute Chancen für die Sanierung des Hallenbades, die Restaurierung und Neugestaltung des Ehrenhains und der Einrichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Obersteinbeck. Aber: „Die Prioritätenliste ist nicht in Stein gemeißelt. Allen Recker Bürgern sollte die unkomplizierte Gelegenheit gegeben werden, auch weiterhin gute Ideen an Rat und Verwaltung weiterzugeben. Am besten in Form einer digitalen Ideen-Sammelstelle.“ Diese Vorschläge sollten dann mindestens einmal im Jahr vom Rat diskutiert werden.

Gute Chancen - Entwurf Dorfgemeinschaftshaus Obersteinbeck
Gute Chancen - Entwurf Dorfgemeinschaftshaus Obersteinbeck

Digitale Bürgerkommunikation: Schon 2018 angemahnt, sieht die FDP sich beim Thema „digitale Bürgerkommunikation“ nun bestätigt, nachdem die Verwaltung kürzlich die App „Meldoo Plus“ zur Mängelmeldung eingeführt hat. Das sei der richtige Weg, denn durch die Digitalisierung könne vieles einfacher und kostengünstiger erledigt werden.

 

Finanzen: Die Freidemokraten bedauern, „dass wir manchmal den Eindruck haben, als einzige das Thema Finanzen wirklich ernst zu nehmen“. Die zuweilen unangenehme Rolle des Mahners werde man weiter übernehmen. Den Kunstrasenplatz in Steinbeck wünsche sich auch die FDP, aber er dürfe nur mit einem tragfähigen Finanzierungskonzept realisiert werden. Die Neugestaltung der Grundsteuer und höhere Kosten für den Klimaschutz seien künftige Herausforderungen.



Ortsparteitag 2019

Auf unserem Ortsparteitag Ende Februar wurden Michael Stroot als Vorsitzender und Thomas Hermann als sein Stellvertreter einstimmig im Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurden Renè Kötting als Kassierer und Natascha Stroot als Schriftführerin wiedergewählt. Neumitglied Fabian Niemann aus Obersteinbeck gehört dem Vorstand als Beisitzer an und wird demnächst für mehr Präsenz der Recker FDP in neuen Medien sorgen.

 

Viel Zustimmung erhielt Stroot für seine Haltung zur kommunalen Haushaltspolitik. Er erinnerte an die Einbringungsrede des Bürgermeisters, der die geplanten Ausgaben eine „Dosierte Abweichung guter Vorsätze“ nannte und warnte mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung vor einer „Überdosierung“. Der finanzielle Toleranzbereich sei durch Mehrausgaben bei den bereits erfolgten Bauprojekten aufgebraucht. Zweifellos müsse jetzt die Infrastruktur ertüchtigt werden, die sogenannten Wunschprojekte sollten allerdings nochmal auf Einsparpotentiale hin gerechnet werden und deren Verwirklichung zeitlich gestreckt werden. Als Beispiel nannte er das Projekt „Wasser auf die Mühlen“.

Er bat ausdrücklich, über die Nachnutzung des DMK-Geländes zu diskutieren, für die bereits unterschiedliche Zielsetzungen in den Gremien bekannt geworden seien. Nach einem anfänglichen „Nicht schon wieder ein Supermarkt“ führte die Beratung schließlich doch zur Überlegung, einen Teil des Geländes einem attraktiven gewerblichen Ankermieten anzubieten, aber auch kleinere Mietwohnungen zu ermöglichen. „Die fehlen total in Recke“, äußerte René Kötting, es seien auch viele junge Singles, die gerne in Recke wohnen möchten und hier nichts finden. Wir sollten zudem überlegen, regte Marik Hermann an, wie wir Anreize schaffen können für Geschäfte und Einrichtungen, derentwegen Menschen unsere Gemeinde aufsuchen möchten und nannte als Beispiel das Schwefelbad in Steinbeck.

 

Einig waren sich alle, die Zukunft der Heimatgemeinde zu sichern, wozu natürlich vor allem die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn gehöre. Besonders gelobt wurde die „Junge Gruppe der Orts-FDP“, die den Parteitag organisatorisch unterstützte und einen zügigen Ablauf der Wahlgänge ermöglichte.


Die „Junge Gruppe“ der Recker FDP René Kötting, Marik Hermann, Natascha Stroot und  Fabian Niemann


Ortsparteitag 2018

Das schrieb die IVZ vom 06. März 2018:

"Zum ersten Mal hat es bei ihrem Ortsparteitag „digitale Teilnehmer“ gegeben, berichtet die Recker FDP: „Notgedrungen musste Kassierer René Kötting kurzfristig seine Anreise aus Wien absagen und referierte seinen Kassenbericht via Skype.“ Auch Marik Hermann habe aus Köln digital am Parteitag teilgenommen. Für den Vorsitzenden Michael Stroot ist das schon ein Sinnbild für die aktuellen Veränderungen in vielen Bereichen der Gesellschaft, „vor denen man keineswegs Angst haben muss“. Er sei gespannt, wie das Rathaus die von der FDP angemahnte Verbesserung der digitalen Kommunikation mit den Bürgern umsetzen werde.

 

Das Interesse an Politik sei viel größer, als die Rede von der Politikverdrossenheit glauben machen möchte, sagte Stroot. Sein Parteivize Thomas Hermann und er selbst würden oft auf lokalpolitische Themen angesprochen. „Allerdings zögern Menschen, sich parteipolitisch zu binden“, so Stroots Erfahrung. Sie überschätzten dabei meist das Ausmaß an persönlicher Festlegung auf die Parteilinie und unterschätzten die Möglichkeiten, etwas zu verändern. Auch ohne Mitgliedschaft könne man sich bei der FDP engagieren, betonte Stroot.

 

In Rat und Ausschüssen erlebe er „eine hohe Motivation, mit der alle Beteiligten Vorschläge und Ideen einbringen und durch Argumente zu überzeugen versuchen“. Es sei gar nicht nötig, immer der erste mit einem Antrag zu bestimmten Themen zu sein. Die Ideen dahinter speisten sich meist aus vielen Quellen. „Fast kein Antrag wird so abgestimmt, wie er gestellt worden ist, sondern erfährt durch Diskussion und Sachklärung eine bessere Qualität“, findet der Parteichef.

Thomas Hermann und Michael Stroot - im Rat und in den Ausschüssen für Recke aktiv
Thomas Hermann und Michael Stroot - im Rat und in den Ausschüssen für Recke aktiv

Die FDP lege besonderen Wert auf die weitere finanzielle Konsolidierung Reckes: „Die Haushaltslage ist zwar deutlich besser, aber mit Blick auf die Zukunft keineswegs entspannt.“

 

Zudem habe die Pflege der Infrastruktur hohe Priorität. Vieles könne durch Fördergelder umgesetzt werden, doch Stroot warnte auch vor der „Fördergeldfalle“, denn stets müsse auch ein gehöriger Teil aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Längerfristige Strukturverbesserungen für Recke sieht die FDP in der Tecklenburger Nordbahn, der Neuordnung von Gewerbeflächen und der Weiterführung der Umgehungsstraße. „Der Parteitag gewährte dem Vorstand Entlastung“, heißt es abschließend."



„Nur als Schlafstadt hat Recke keine Chance“ FDP benennt ihre Schwerpunkte - Juni 2018

Foto: Felix Büscher 2013
Foto: Felix Büscher 2013

Die Ibbenbürener Volkszeitung berichtete in 2017 über Schwerpunkte unserer Kommunalpolitik in Recke. Unter der oben angegebenen Überschrift ist dort zu lesen:

 

Edeka, DMK-Gelände, Nordbahn und Gewerbeflächen: Für diese Projekte will die FDP sich auch in der zweiten Jahreshälfte weiter einsetzen - damit die Gemeinde Recke attraktiv bleibt. Die FDP, vertreten durch Ratsherr Michael Stroot und Thomas Hermann (Sachkundiger Bürger), sieht die „Bewältigung des demografischen Wandels als eine der Hauptherausforderungen einer Landgemeinde wie Recke“. Die Attraktivität der Gemeinde müsse erhalten und gesteigert werden. Die bereits von der FDP angestoßenen Projekte müssten in der zweiten Jahreshälfte weiterentwickelt und umgesetzt werden.

 

IKEK

„Allem voran möchten wir, dass das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) ein Erfolg wird“, so Stroot und Hermann. Der Rat werde über die eingebrachten Ideen abstimmen: „Wir werden nicht alle guten Planungsideen verwirklichen können. Wir möchten aber unsere Entscheidungsgründe transparent darstellen und wollen in jedem Fall erreichen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger die Erfahrung machen, dass sie mit ihren Vorschlägen ernst genommen werden und sich das Engagement für ihr Lebensumfeld lohnt.“

Die Verwirklichung der Pläne für das Edeka-Gelände an der Hauptstraße will die FDP fördern. Die Partei hoffe, dass der nach langer Auseinandersetzung gefundene Kompromiss mit der Siedlungsgemeinschaft Verfarths Hof trage und die Detailplanung darauf abgestimmt werde. „Den jüngst vom KBR eingebrachten Vorschlag, im Zuge der angestrebten Baumaßnahme auch den Wulferkamp an der angrenzenden Fläche gestalterisch aufzuwerten, finden wir sehr gut“, so die FDP weiter. Man habe bereits im Vorjahr eine ähnliche Idee gehabt, müsse aber die finanzielle Machbarkeit kritisch prüfen.

 

DMK-Gelände

„Unbedingt absichern“ will die FDP, dass das ehemalige DMK-Gelände in Zukunft „eine für unsere Gemeinde förderliche Nutzung erhält.“ Eine konkrete Nutzungsidee gebe es aber noch nicht. Darüber sei in den Gremien zu beraten. 

 

Bekennende Befürworter der Nordbahn

„Wir sind als Recker Freidemokraten bekennende Befürworter der Nordbahn und sehen in ihrer Verwirklichung einen enormen Attraktivitätsgewinn für unsere Gemeinde“, so Stroot und Hermann zum Thema „Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn“. Gleichwohl existierten „noch zu klärende Fragen“ im bisherigen Konzept. Denen werde die FDP im Laufe des Jahres nachgehen: „Dies ist auch für die Diskussion mit unseren Kollegen auf Kreisebene wichtig, die dem Projekt Nordbahn noch kritisch gegenüber stehen, denn letztlich werden nicht einzelne Gemeinden, sondern der Kreis über die Verwirklichung entscheiden.“

Kinder- und Familienfreundlichkeit sei für die Freidemokraten ein „Markenkern“ Reckes: „Deshalb möchten wir, dass der Schulspielplatz an der Overbergschule den Kindern in mindestens gleicher Weise zur Verfügung steht wie vor der Baumaßnahme des neuen Ballspielfeldes.“

 

Zweigleisiges Vorgehen für zusätzliche Gewerbeflächen

Zur Zukunft der Gewerbegebiete erklären die Liberalen: „Im Zuge der Kohlekonversion erhalten wir als Bergbaugemeinde die Möglichkeit, zusätzliche Gewerbeflächen auszuweisen. Ähnlich wie die CDU favorisieren wir ein zweigleisiges Vorgehen.“ Ein Teil der zusätzlichen Fläche solle in eine „interkommunale Lösung“ eingebracht werden, und zwar an logistisch günstigen Standorten, beispielsweise an der A30. Gleichzeitig müsse überlegt werden, ob die bisherigen und zusätzlichen Flächen möglicherweise an attraktiveren Standorten des Gemeindegebietes bereitgestellt werden könnten. Nicht jedes Unternehmen benötige Autobahnnähe, wohl aber qualifiziertes Personal. Gerade im Zusammenhang mit einer Bahnverbindung nach Osnabrück könnten attraktive Standorte in der Nähe von Haltepunkten entstehen. Nur als Schlaf- und Wohnstätte habe Recke keine Zukunft, zeigt sich die FDP überzeugt.



Recke: "Wohlhabende Kommune im         ländlichen Raum"

Michael Stroot im Eingangsstatement seiner Haushaltsrede 2017: „Die Bertelsmann-Stiftung, die sich seit Jahren anerkanntermaßen mit dem Thema Demographie beschäftigt, ordnete unsere Gemeinde Recke im März 2016 in die Kategorie „Wohlhabende Kommunen in ländlichen Räumen“ ein. Ja, Sie haben richtig gehört, wir sind eine wohlhabende Kommune im ländlichen Raum. Das mag verwundern. Auf der einen Seite hohe Lebensqualität, viele junge Familien, ausreichende Kaufkraft, wenig Armut. Auf der anderen Seite eine kommunale Verwaltung, die froh ist, seit vielen Jahren erstmals wieder eine ausgeglichene Haushaltsplanung vorlegen zu können.

Ich meine, wir leben hier in einem gewissen Spannungsfeld. Und innerhalb dieses Spannungsfeldes versuchen wir, eine Politik zu machen, die einerseits wirtschaftlich und sparsam sein muss – die sich aber andererseits weiterhin an der hohen Lebensqualität für die Menschen in unserer Gemeinde orientieren möchte. Vielleicht war es in der Vergangenheit manchmal einfach Glück, dass wir diesen Spagat geschafft haben. Um das aber für die Zukunft zu sichern, müssen wir uns ganz zuvorderst ein Mindestmaß an kommunaler Gestaltungfreiheit behalten. Und das heißt zunächst mal nichts anderes, als langfristig für stabile Finanzen zu sorgen.“

Thomas Hermann, Michael Stroot und  Alexander Brockmeier, der FDP-Kreisvorsitzende, Ortsparteitag des letzten Jahres 2016
Thomas Hermann, Michael Stroot und Alexander Brockmeier, der FDP-Kreisvorsitzende, Ortsparteitag des letzten Jahres 2016

Recke, eine Kultur- und Sportgemeinde – Verdienst der Bürgerinnen und Bürger

Michael Stroot: „Wir sind mehr als eine Bergbau- und Töddengemeinde. Das wichtige Erbe der Bergleute und der wandernden Kaufleute müssen wir zweifellos bewahren, aber wir sind seit langem im allerbesten Sinne auch eine Kultur- und Sportgemeinde geworden. Eine Gemeinde, die Bildung, Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft sowie Gemeinsinn hervorbringt. Und natürlich ist das vor allem ein großer Verdienst unserer Bürgerinnen und Bürger.“



Christian Lindner bei uns im Wahlkreis

Besuch unseres Bundesvorsitzenden Ende Januar 2017

Alte Bekannte, Steinfurts FDP-Bürgernmeisterin Claudia Bögel-Hoyer begrüßt Christian Lindner, rechts daneben Ibbenbürens SPD-Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Fotos: Ibbenbürener Volkszeitung
Alte Bekannte, Steinfurts FDP-Bürgernmeisterin Claudia Bögel-Hoyer begrüßt Christian Lindner, rechts daneben Ibbenbürens SPD-Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Fotos: Ibbenbürener Volkszeitung

Mehr als 350 Zuhörer jeden Alters im rappelvollen Saal Wulf in Püsselbüren. Und dann eine Rede, bei der einem das freidemokratische Herz aufgeht: einfach toll! Mit außergewöhnlicher politisch rhetorischer Eleganz bot unser Bundesvorsitzender, Christian Linder, einen Nachmittag, der, wie die IVZ treffend titelte, „Nicht eine Minute langweilig“ war. Eine Teilnehmerin brachte es vielleicht auf den Punkt, als sie sagte: "Das hier ist Meisterklasse im Florettfechten, beim Aschermittwoch in Recke hauen sie mit der Keule."

Und es ist wirklich erstaunlich, wie es jemand schafft, weder laut noch gehässig zu werden und gleichzeitig inhaltlich derart überzeugt. „Da wird einem wieder bewusst," so ein anderer Gast, "wieviel Spaß es doch macht, politisch ernsthaft und vor allem inhaltlich zu debattieren." Denn, wie Christian Linder im späteren  IVZ-Interview betonte: Es seien wohl auch deshalb viele Menschen gekommen, weil sie merkten, dass es wieder um etwas gehe, weil Politik eben jeden angehe und es keine Selbstverständlichkeiten gebe.




Die Recker FDP auf ihrer Wahlversammlung zur  letzten Kommunalwahl 2014


Unsere Positionen für die Kommunalpolitik

Unser Rathaus

ist vor allem ein Dienstleistungsbetrieb für unsere Bürger. Es muss effektiv und kostengünstig arbeiten. Gebühren müssen für unsere Bürger nachvollziehbar und transparent kalkuliert werden. Nur ein gut informierter Bürger, der das Gefühl hat, ernst genommen zu werden, entwickelt auch Initiative für die Gemeinde.

Gemeindefinanzen

Die Rückführung von Schulden muss konsequent vorangetrieben werden und zwar ohne Erhöhung von Steuern. Ohne solide Finanzen ist eine Gemeinde handlungsunfähig.

Schulen und Kindergärten

für unsere Kinder prägen das Leben junger Familien in unserer Gemeinde. Wohnortnah und gut ausgestattet sollen sie sein und durch verlässliche Organisation zum Gelingen des alltäglichen Lebens beitragen.

Unsre Schulen sind bei uns ein wichtiger positiver Standortfaktor, den wir hegen und pflegen müssen. Sehr gerne hätten wir deshalb den Schulstandort Obersteinbeck erhalten. Recke hat neben der Realschule und  dem Gymnasium in bischöflicher Trägerschaft eine Hauptschule, die wegen iherer engagierten pädagogischen Führung sehr anerkannt ist.

Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft

brauchen ein offenes Ohr der Kommunalpolitik. Handwerks- und Gewerbebetriebe sowie Landwirte dürfen nicht durch Bürokratie und überzogene Forderungen daran gehindert werden, ihre Potentiale für die örtliche Wirtschaft  und Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu verwirklichen.

Alltagsleben, Kultur und Sport

sind in unserer lebendigen Gemeinde von hoher Güte. Ebenfalls ein klarer Standortvorteil.

Dazu tragen viele einzelne verantwortlich denkende Bürger sowie zahlreiche Initiativen und Vereine bei. Sie brauchen Entgegenkommen und Förderung durch gute Rahmenbedingungen.  

Leben und Wohnen in Recke sollen für jede Altersgruppe eine Zukunft haben.   

Zahlreiche Gutachten ersetzen niemals gut achtenden Bürgern zuzuhören.

Gesundheit

braucht gute medizinische Versorgung. Noch geht es uns gut. Unsere Ärzte, Apotheken, auch Physiotherpeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Fußpfleger leisten gute wohnortnahe Dienste. Ausdrücklich unterstützen wir die Initiative von Dr. med. Goecke, auch in Zukunft für genügend engagierte Landärzte zu sorgen.

Verkehr

spielt eine große Rolle bei der zukünftigen Entwicklung unseres Ortes. Verkehrswege müssen sicher und bedürfnisgerecht sein.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn wird  die Vorteile des Oberzentrums Osnabrück mit den Vorzügen einer wohnattraktiven Landgemeinde wie Recke verbinden. Wir erwarten davon einen außerordentlich wichtigen Beitrag, um den demographischen Wandel zu gestalten. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement der Bürgerinitiative Tecklenburger Nordbahn, die sich überparteilich für dieses zukunftsweisende Projekt einsetzt.



Das Leitbild der Freien Demokraten

Die FDP ist die einzige Partei in Deutschland, die sich für mehr Chancen durch mehr Freiheit einsetzt. Kompromissloser Einsatz für größtmögliche Selbstbestimmung, klare Fortschrittsorientierung und verantwortungsvolle Spielregeln statt punktgenauer Gängelung des täglichen Lebens sind dabei Fixpunkte.

Zentrale Säulen für die FDP sind ein liberaler Rechtsstaat und die Soziale Marktwirtschaft. Programmatische Ziele sind die weltbeste Bildung für jeden, das Vorankommen durch eigene Leistung, Selbstbestimmung in allen Lebenslagen, Freiheit und Menschenrechte weltweit, Politik, die rechnen kann und ein unkomplizierter Staat. (Schaubild unten durch Anklicken vergrößerbar)