Ortsparteitag  2017

Auf dem Ortsparteitag 2017 wurde der gesamte Vorstand in seinen Ämtern mit jeweils einstimmigen Voten bestätigt. Michael Stroot wird weiterhin Ortsvorsitzender bleiben und vom stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Hermann aus Obersteinbeck unterstützt. Der Espeler René Kötting, der einen einwandfreien Kassenbericht vorlegte, wird weiterhin das Amt des Schatzmeisters übernehmen.

 

Für Recke sei 2016 ein ereignisreiches und produktives Jahr gewesen betonte Michael Stroot in seinem Rechenschaftsbericht. Bei den großen Themen vom Neubau des Feuerwehrhauses bis hin zur Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn seien die Freidemokraten jeweils mit eindeutigen Positionen dabei gewesen. Gerne habe er, wie in der Berichterstattung zur Nachtabschaltung akzentuiert worden sei, den Titel „Sparkommissar“ entgegengenommen, da ja die Freidemokraten offensichtlich die einzigen im Rat seien, die zum Thema Haushaltskonsolidierung eine konsequente Haltung an den Tag legen würden.

 

Besonders froh sei er über die stetig steigenden Zugriffszahlen der FDP-Internetseite. Diese werde mindestens einmal im Monat überarbeitet und informiere über die Recker Politik und die Standpunkte der FDP, so zum Beispiel auch über die beiden größeren Kontroversen des letzten Jahres, nämlich zur Ballspielfläche an der Overbergschule und zur Schließung der St.-Martin-Schule in Obersteinbeck.

 

In der regen Diskussion nach den Vorstandswahlen wurde als wichtigstes kommunalpolitisches Ziel die weitere aktive Gestaltung des demographischen Wandels hervorgehoben. In der regen Diskussion nach den Vorstandswahlen wurde als wichtigstes kommunalpolitisches Ziel die weitere aktive Gestaltung des demographischen Wandels hervorgehoben

 

 

 

 In einem positiven Zukunftsbild sei Recke eine Gemeinde des generationsübergreifenden Miteinanders. Das erfordere Initiative und Organisation, vielleicht könne man zum Beispiel in Verbindung mit der Seniorenschule Eule und dem Sozialpunkt ein Internetportal aufbauen, durch das Recker Bürger jeden Alters in Kontakt treten, sich austauschen, verabreden und helfen könnten.

 

Recke dürfe nicht zum reinen Schlafdorf werden, keinesfalls dürfe aufgegeben werden, Arbeitsplätze nach Recke zu holen. Deshalb müsse insbesondere in Zusammenhang mit Möglichkeiten aus der Kohlekonversion neu über landschaftsverträgliche Gewerbeflächen an besseren Standorten nachgedacht werden. Von Obersteinbeck brauche man beispielsweise nur 8 Minuten bis zur Autobahn, in Verbindung mit der Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn könne auch in Espel Gewerbe stärker entwickelt werden.

 


Recke, eine Kultur- und Sportgemeinde – Verdienst der Bürgerinnen und Bürger

Michael Stroot: „Wir sind mehr als eine Bergbau- und Töddengemeinde. Das wichtige Erbe der Bergleute und der wandernden Kaufleute müssen wir zweifellos bewahren, aber wir sind seit langem im allerbesten Sinne auch eine Kultur- und Sportgemeinde geworden. Eine Gemeinde, die Bildung, Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft sowie Gemeinsinn hervorbringt. Und natürlich ist das vor allem ein großer Verdienst unserer Bürgerinnen und Bürger.“