Integriertes kommunales Entwicklungskonzept IKEK

Unsere anfängliche Befürchtung, dass wir mit dem IKEK möglicherweise ausschließlich eine schöne Projektmappe zum Einfahren von Fördergeldern ohne wirklichen Entwicklungsanreiz anfertigen lassen, ist eindeutig nicht eingetroffen. Besonders im ersten Schritt der Bürgerbeteiligung sind sehr gute und durchaus praxistaugliche Ideen eingegangen, die uns über die nächsten Jahre eine Richtschnur an die Hand geben, unsere Gemeinde noch lebenswerter und attraktiver zu gestalten.

Schlussrunde der Bürgerbeteiligung im Rathaus
Schlussrunde der Bürgerbeteiligung im Rathaus

Eine Präsentation zur Stärken-Schwächen-Analyse und den eingebrachten Entwicklungsideen gibt es

hier.



Die IKEK-Projektideen

Recke

Barrierefreier Fuß- und Radweg durch den Auenbereich der Recker Aa zum Bahnhof sowie entlang der Hauptstraße; Nachnutzung des DMK-Geländes; Ortskern attraktiver machen; Gestaltung des Bodelschwingh-Areals; Querungshilfen über die Hauptstraße; den öffentlichen Raum gestalten unter der Maßgabe „Ein Mal parken und alles erreichen“; Nachnutzung des alten Feuerwehrstandortes; Ehrenmal sanieren und den Bürgerpark besser einbinden; Gestaltung der Ruthemühle; Leerstände kreativ nutzen, zum Beispiel durch wechselnde Ausstellungen sowie die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes.

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Beispiele:


Steinbeck

Innenverdichtung und Nachverdichtung statt Neubau in die Landschaft hinein; den öffentlichen Raum gestalten (zum Beispiel durch das Anlegen von Alleen); Nachnutzung der Hofstelle Brockmöller (zum Beispiel Angebote für die Dorfgemeinschaft oder betreutes Wohnen); die Uferpromenade entlang des Mittellandkanals aufwerten; Verkehrswegeführung: neues Konzept für die Kirchstraße; die Kanalbrücken und die Wege zwischen Steinbeck und Recke stärker auf Radfahrer ausrichten.

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Beispiele:

Obersteinbeck

Nachnutzung der St.-Martin-Schule (zum Beispiel Dorfgemeinschaftshaus, Café oder betreutes Wohnen); die Ortseingänge besser kennzeichnen; mehr Dienstleistungen am Supermarkt Grüter-Ostendorf bündeln (zum Beispiel ein Geldautomat); Innenentwicklung und Nachverdichtung; Siedlungen besser an den Kanal anbinden; die Uferpromenade entlang des Mittellandkanals aufwerten; Nachnutzung des Hochwald-Geländes.

 

Beispiele:

Espel

Haltepunkt für die Tecklenburger Nordbahn finden. Hier wurde auch ein gemeinsamer Haltepunkt mit Schlickelde ins Gespräch gebracht. An diesem könnte dann jeder Zug – und nicht nur jeder zweite, wie bislang geplant – halten, so die Hoffnung. Verdichtung der Wohnsiedlungen; den öffentlichen Raum gestalten (besonders die Abgrenzung zwischen Radweg und Fahrbahn entlang der Mettinger Straße); einen Dorfplatz anlegen; „Baumtore“ an den Ortseingängen sowie bessere Fußwege zum Friedhof und zum Hochwasserrückhaltebecken.

Für die Gesamtgemeinde wurde das Aufstellen von Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos gefordert, um „saubere Mobilität“ zu fördern.

 

Beispiele:



Integriertes kommunales Entwicklungskonzept

Sage noch einer, unser Bürgermeister sei kein großer Visionär. Mit der Einladung zur Zukunftswerkstatt IKEK beweist er glatt das Gegenteil. Das war für den Einstig in die geplanten Bürgerdiskussionen ein prima Anfang. Siehe Grafik der Einladung rechts: Obersteinbeck: Konzertsaal plus Sozialwohnungen

Recke: DMK-Megastore; Espel: Hafencity; Steinbeck: Regierungspalast. 

IKEK steht für das etwas sperrige Wort "Integriertes kommunales Entwicklungskonzept". An so einem Entwicklungskonzept sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Vorschlägen beteiligt werden. Dazu gab es deshalb im Februar Auftaktveranstaltungen, in den Orten Espel, Obersteinbeck, Recke und Steinbeck. Dort wurden erste Ideen gesammelt, siehe Bilder weiter unten.

Viele Städte und Gemeinden machen jetzt ein IKEK, wohl auch um an Fördertöpfe zu kommen, aus denen sie nur Gelder erhalten, wenn sie zuvor ein Entwicklungsprogramm unter Bürgerbeteiligung durchführen. Allerdings sollten wir in Recke nicht nur mit Blick auf finanzielle Zuwendungen Zukunftspläne für die Entwicklung unserer Gemeinde voranbringen. Zweifellos müssen wir nämlich als Kommune im ländlichen Raum unsere Gemeinde in Topform bringen, um weiteren Einwohnerverlusten etwas entgegenzusetzen.

Dabei geht es beispielsweise um Fragen, wie Nahversorgung und Infrastruktur gesichert werden können und welche Funktionen die einzelnen Ortsteile dabei erfüllen können.

Mit der Organisation des IKEK ist das Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner aus Osnabrück beauftragt worden und wir hoffen, dass dabei wirklich etwas rauskommt. 

Oben Einladung des Bürgermeisters zum IKEK mit Vorschlägen  für die Orte

1. Obersteinbeck, 2. Recke, 3. Espel und 4. Steinbeck.

Bereits in 2014 hat unsere FDP-Landtagsfraktion ein umfassendes Positionspapier zur Zukunft des ländlichen Raumes vorgelegt.

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Ergebnissammlungen

IKEK in Espel

Fotos IVZ, vergrößerbar
Fotos IVZ, vergrößerbar

IKEK in Obersteinbeck

Fotos IVZ, vergrößerbar
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IKEK in Recke

Fotos IVZ, vergrößerbar
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IKEK in Steinbeck

Foto IVZ, vergrößerbar
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