Mobilität

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn bleibt eines unserer wichtigsten Zukunftsprojekte, selbstverständlich mit taktgenauen Zubringerverbindungen. Wir streben die Streckenführung über Obersteinbeck bis nach Rheine an.

 

Der ÖPNV muss ausgebaut werden, auch innerorts.  Es wäre aber unehrlich, zu glauben, dass der Individualverkehr in einer Landgemeinde wie Recke nicht weiterhin eine bedeutende Rolle spielt. Für mittlere Distanzen können wir dazu der Elektromobilität den Weg ebnen.

 

Das ideale Verkehrsmittel bleibt natürlich das Fahrrad, für das wir das Wegenetz um weitere sichere und schnelle Verbindungen erweitern müssen.

 

Auch das Radwegekonzept des Kreises Steinfurt werden wir miteinbeziehen. Wichtig bleibt, alle Verkehrsmöglichkeiten sinnvoll aufeinander abzustimmen.

 


 

Wer vor hundert Jahren in Obersteinbeck wohnte und in Recke „in die Lehre“ ging, der wohnte die Woche über meist beim „Lehrherrn“ und ging am Wochenende zu Fuß nach Hause und am Sonntagabend wieder zurück.

 

Die Zeit von heute mag schnelllebiger sein, sie ist aber auch viel reicher an Möglichkeiten. Das erfordert  in vielen Fällen Mobilität. Um zur Arbeit zu kommen, zum Arzt,  zur Schule, zu Besuchen, in die Nachbarorte, in die Oberzentren und, wenn nicht gerade Coronazeiten sind, sogar ganz weit weg ins europäische Ausland und die Welt.

 

Während früher eine gut befestigte Straße schon ein bedeutender Fortschritt war, sind die Anforderungen an Mobilität heute weit höher. Deshalb werden wir  Recker Freie Demokraten Reckes zukünftiges Mobilitätskonzept gemeinsam mit anderen voranbringen:

 

Unsere ganz Kleinen brauchen sichere Wege in die Kindergärten und Schulen. Für unsere Älteren brauchen wir verlässliche Barrierefreiheit.

Für das  ideale Fahrzeug, nämlich das Fahrrad, brauchen wir gut durchdachte Wegeverbindungen zwischen den Orten, so wie diese früher für Autos geplant wurden.  

 

Das Wort Omnibus heißt übersetzt „für alle“, deshalb ist der öffentliche Nahverkehr, zu dem wir natürlich auch die Bahn rechnen, für uns so wichtig, weil er uns allen bei jeder Wetterlage und den meisten Lebenslagen ein gutes Fortkommen ermöglicht.

Aber in einer Landgemeinde wird auch das Auto - in Zukunft vielleicht autonom fahrend -  eine Rolle spielen. Gerade für die mittleren Distanzen sind Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge ideal.

 

Wir Recker Freie Demokraten bleiben dran.



Recke hat in den letzten sechs Jahren ein enormes Entwicklungstempo vorgelegt. Viele Projekte, z.B. die Hallenbadsanierung, die Neugestaltung des Kriegerehrenhains, das Dorfgemeinschaftshaus Obersteinbeck stehen kurz vor der Realisierung. Deshalb sind wir laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zurzeit unter den Top 20 aller 396 Kommunen in NRW. Wir Recker Freie Demokraten vergessen dabei nicht, dass es auch Projekte für Langstreckenläufer gibt, die dem berühmten Satz von Max Weber folgen: „Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.“ Für die Verkehrsentlastung des Recker Ortszentrums gilt für uns erst recht: Wir bleiben dran.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn ist für uns in Recke eines unserer wichtigsten Zukunftsprojekte. Der umweltfreundliche und dann endlich zuverlässig pünktliche Anschluss an das Oberzentrum Osnabrück steigert die Attraktivität unserer Gemeinde enorm. Wichtig sind taktgenaue Zubringerverbindungen. Und am besten gleich eine Option für die weitere Reaktivierung über Obersteinbeck nach Rheine.